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Stadt Rain  |  E-Mail: info@rain.de  |  Online: https://www.rain.de

Wanderweg Lech (von der Mündung bis zur südlichen Landkreisgrenze, führt am Stadtrand vorbei)

Streckenlänge: ca. 19 Kilometer
Wanderdauer: ca. 4,5 Stunden

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist die Donaubrücke bei Marxheim, die seit Jahrhunderten eine Steinskulptur des Brückenheiligen Nepomuk ziert. Von hier ist der Blick frei auf die Lechmündung. Nach der Überquerung der Donau müssen wir die ersten 600 Meter - es werden die einzigen dieser Art sein - am Rand der Staatsstraße 2047 in Richtung Süden gehen, da der Weg entlang des letzten Flusskilometers nicht durchgängig ist. Am Ende des Waldes biegen wir nach rechts ab und gehen den idyllischen Waldsaum entlang zur Kraftwerkstraße, wo sich ein Blick auf die einstige Zisterzienserinnenabtei und den Ort Niederschönenfeld eröffnet. Wem Zeit bleibt, der sollte hier einen Abstecher zur herrlichen barocken Klosterkirche "Mariä Himmelfahrt" machen (einfache Entfernung 700 Meter). Beim Kraftwerk Feldheim angekommen, führt uns der Weg nun weitgehend in südlicher Richtung unmittelbar am östlichen Lechufer entlang. Besondere Qualität hat der erste Abschnitt bis zur Straßenbrücke bei Rain, der knapp 3 Kilometer entlang des Naturschutzgebietes "Vogelfreistätte Feldheimer Stausee" führt. In dem überregional bedeutenden Feuchtgebiet für ziehende und überwinternde Wasservögel aus verschiedenen Ländern Europas und dem regional bedeutenden Brutgebiet für gefährdete Schwimmvogelarten ist das Betreten des westlichen Ufers sowie eines kurzen Abschnittes auf dem östlichen Ufer (der Weg führt dann unterhalb des Dammes) verboten. Wir unterqueren die Straßen- und Eisenbahnbrücke bei Rain und kommen bei der Lechstaustufe bei Rain an, wo sich ein Abstecher in das 750 Jahre alte Städtchen lohnt. Gut einen Kilometer ist es von hier aus zum Dehner Blumen Park, beziehungsweise zum Rathausplatz. Wir gehen weiter, unmittelbar am östlichen Lechufer entlang - und damit direkt durch die Wald- und Flusslandschaft, in der sich Tilly und Gustav Adolf am 14. und 15. April 1632 gegenüber standen und ersterer tödlich verwundet wurde (Tillyweg siehe Kartenblatt 13). Unterpeiching haben wir jetzt zu unserer Linken, in Höhe Oberpeiching verlassen wir bei der Sägmühle den Lech, um auf dem Hochwasserdamm nach wenigen 100 Metern wieder auf den Fluss und bald darauf auf das Kraftwerk Oberpeiching zu stoßen. Durch eine weitgehend urtümlich gebliebene Auwald-Landschaft setzen wir unsere Wanderung vor, vorbei an naturnahen Altwassern und Münster ~ 1,2 Kilometer entfernt zum Kraftwerk Ellgau, das bereits im Landkreis Augsburg gelegen ist.

 

Der Weg ist auch in der Gegenrichtung - von der Landkreisgrenze bei Münster zur Lechmündung - beschildert. 

 

Auskunft

Stadt Rain

 

 

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