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Kommunale Wärmeplanung (KWP)

24.02.2026

Die Wärmeversorgung verursacht in Deutschland über 50 Prozent des Endenergieverbrauchs und einen Großteil der CO₂-Emissionen. Rund 80 Prozent der Wärmenachfrage werden noch immer durch fossile Brennstoffe wie Gas und Öl gedeckt, die überwiegend importiert werden. Etwa die Hälfte der Haushalte heizt mit Gas, knapp ein Viertel mit Heizöl. Auch Fernwärme (ca. 14 Prozent Anteil) basiert bislang größtenteils auf fossilen Energieträgern.

Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Wärmeversorgung klimafreundlich umzubauen, sollen künftig die nach Landesrecht zuständigen Stellen – meist die Kommunen – eine strategische Wärmeplanung erstellen. Diese legt fest, welche Gebiete künftig dezentral oder leitungsgebunden versorgt werden und wie erneuerbare Energien sowie unvermeidbare Abwärme genutzt werden können.

Ziel ist es, den jeweils effizientesten und wirtschaftlichsten Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung vor Ort zu finden. Der Bund unterstützt die Kommunen dabei finanziell und beratend.

Weitere informationen zu den Hintergünden gibt es beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

 

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Rain

Die Stadt Rain hat für diese gesetzlich verpflichtende Aufgabe einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen folgende Partner beauftragt: LEW aus Augsburg und die digikoo GmbH, Tochterunternehmen des Essener Energieinfrastrukturanbieters Westenergie AG. Die Hauptziele der kommunalen Wärmeplanung sind sowohl die Ermittlung einer CO2-neutralen Wärmeversorgung sowie das Erreichen von Planungssicherheit für Immobilieneigentümer, seien es Industrie- und Gewerbebetriebe oder die Einwohner.

 

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Rain